Studium – Usefinde, wo Gott mi ha wet

Studium – Usefinde, wo Gott mi ha wet

Min liäbävolle, barmherzige Papi
Du weisch, we gross mini Sehnsucht noch emene erfolgriiche Abschluss vo mim Studium und denn au gueti Arbet im Job mache isch!Leider bin i no immer chrank und es isch alles (mis ganze Läbä) en riese Chnorz… Aber ich will de Plan A unbedingt umsetze!
Gliichziit weiss ich aber au, dass i dir vor ziemlich genau 4 Johr (7. August) s’Stüür vo mim Läbä i d’Händ geh han und mi ganz vo dir will leite loh. Da will i eigentlich immer no…
Ich bitte dich mir de Weg wo du für mich vorgseh hesch absolut düütlich z’mache und mi erkenne loh, wo du mi ha möchtsch. Stärch bitte au mis Vertraue i di.
Ich bitte dich au für mini wichtigste Lüüt, wo grad en mega unisichtige, unmögliche Mensch (also mich) ushalte müend. Bitte schänk ihne ganz, ganz viel Liebi und Chraft.
Amen


Andrea

1 Kommentar

  1. Veröffentlich von Klemens am 7. August 2019 um 16:44

    Liebe Andrea,
    Du hast die Lenkung Deines Lebens heute vor vier Jahren in die Hände Gottes gelegt und willst Dich ganz von ihm leiten lassen. Und Du beschreibst Dich als „mega uneinsichtig“. Aber hat nicht ein Mensch, der sich wie Du ganz Gott anvertraut, damit schon bewiesen, dass er die wichtigste Einsicht überhaupt besitzt?

    Du wartest darauf, zu erfahren, was Er mit Dir vorhat. Ich kenne diese Situation ebenfalls. Es gibt Anliegen, in denen ich seit Jahren täglich zu ihm bete. Beharrlich zu bleiben, fällt mir manchmal schwer. Aber Er hat mein Vertrauen schon oft erfüllt und mein Flehen erhört. Deswegen bete ich weiter auch in den Anliegen, die mir schon lange auf der Seele lasten. Und ich bete weiter für Dich – auch darum, dass Dein Vertrauen in Ihn gestärkt und Deine Ausdauer belohnt werden.

    „Ausdauer ist das Fundament aller Tugenden“, hat Honoré de Balzac vor über anderthalb Jahrhunderten gesagt. Und Jeremia hat vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden die Früchte des Vertrauens erkannt: „Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt / und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist / und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; / seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, / unablässig bringt er seine Früchte“.

    Ich bitte unseren gemeinsamen liebevollen, barmherzigen Vater ganz fest darum, dass Er Deine trockenen Jahre schon sehr bald beendet.

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